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Im Sport entscheidet persönliche Stärke über Sieg und Niederlage. Bei erfolgreichen Sportlern gelten dabei oft Eigenschaften wie Zielstrebigkeit, Durchhaltevermögen etc. als Erfolgsfaktoren. Ist es tatsächlich so einfach? Oder steckt doch mehr dahinter?

Sportlerpersönlichkeiten sind sehr facettenreich. Vom „seriösen Schaffer“ bis zum „schrillen Paradiesvogel“ triffst du in der Sportwelt alles an. Jeder Sportler ist mit seiner Persönlichkeit einzigartig, auch du! Doch welche persönlichen Eigenschaften machen einen Unterschied?

Ich wollte es genau wissen und habe 14 Experten gefragt, die den Leistungssport aus verschiedenen Blickwinkeln kennen:

Welche persönlichen Eigenschaften zeichnen einen guten Athleten aus?

Nicht ganz unerwartet sind die Antworten sehr vielfältig ausgefallen. Ich wünsche dir viel Spass beim Lesen.


AlexanderBerdnikowAlexander Berdnikow

Dipl.-Sportwissenschaftler

Befragungen von Olympia-Gewinnern haben ergeben, dass Opferbereitschaft einer der Erfolgsfaktoren für Spitzen-Sportler ist. Totale Opferbereitschaft. Um in einer hart umkämpften Sportart ganz an die Spitze zu gelangen, muss der Athlet bereit sein, alles dem Sport unterzuordnen: Vergnügen, Familie, Freunde, Partner, Beruf. Das hat Konsequenzen:

1. Das soziale Umfeld des Athleten muss bereit sein, jahrelang eigene Interessen zurückzustellen und den Athleten bedingungslos bei seinen sportlichen Zielen zu unterstützen.

2. Der Athlet muss bereit sein, sein Leben voll und ganz auf seine sportliche Karriere auszurichten.

Welche persönlichen Eigenschaften helfen dem Athleten dabei?

Punkt 1 ist vom Sportler nicht direkt beeinflussbar. Hier helfen Glück und soziale Kompetenz: Man muss mit seinem Umfeld reden, reden, reden, damit alle am gleichen Strang ziehen und Konflikte gründlich aufgearbeitet werden. Soziale Kompetenz kann man lernen. Je mehr davon man sich aneignet, desto geringer wird die Rolle des Glücks.

Punkt 2 kann voll vom Athleten beeinflusst werden, aber die Arbeit daran ist nicht minder schwer. Sich voll auf die sportliche Karriere zu fokussieren bedeutet nicht zuletzt, seine Bedürfnisse größtenteils im Sport und durch Sport zu befriedigen. Unmittelbar für die Bedürfnisbefriedigung „zuständig“ sind die impliziten Motive. Die Arbeit mit diesen meist unbewussten Motiven kann man ebenfalls lernen.

Meine Webseite: www.sportmotivtest.de


OliverStollProf. Dr. Oliver Stoll

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Leiter des Master-Studiengangs „Angewandte Sportpsychologie“, Leitender Sportpsychologe des Deutschen Schwimmverbandes, Team-Psychologe des HC Leipzig (1. Damen-Handball-Bundesliga)

Das ist eine nicht leicht zu beantwortende Frage. Es kommt sehr auf die Sportart an, in der ein Athlet/eine Athletin unterwegs ist. Generell ist meiner Erfahrung nach eine hohe Selbstwirksamkeitserwartung wichtig. Hinzu kommt die Fähigkeit, sich in den jeweils sportartpezifischen Situationen auf die relevante Aufgabe fokussieren zu können (und alles andere auszuschalten).

Ein gewisses Maß an Selbstreflexivität im Trainings- und Wettkampfprozess schadet ebenso wenig wie die Fähigkeit, den eigenen Trainingsprozess zu verstehen und ggf. modifizieren zu können („in sich reinhören können“). Eine hohe Leistungsmotivation ist sehr oft schon vorhanden, volitionale Fähigkeiten hingegen erscheinen mir ebenfalls eine zentrale Rolle zu spielen. In den Sportspielen kommt dann noch der soziale Aspekt hinzu.

Softskills, wie spezifische Kommunikationsfähigkeiten, sich in ein System einfügen und interagieren zu können sowie der adäquate Umgang mit „kollektiven“ Niederlagen und Siegen sind ebenfalls gute Eigenschaften für einen guten „Team-Player“.

Meine Webseite: www.die-sportpsychologen.de


TobiasGrossTobias Gross

Cheftrainer SV beider Basel, Vertreter der Trainer in der Direktion Swiss Swimming

Ein guter Athlet resp. eine gute Athletin zeichnet sich aus meiner Sicht durch folgende persönliche Merkmale aus:

  • Hartnäckigkeit und Zielstrebigkeit sowohl im Alltag als auch im Training und im Wettkampf.
  • Die Fähigkeit, bewusst (speziell auch in fordernden Situationen) Spannung auf- oder eben auch abzubauen, um so „aktiv“ einen möglichst optimalen Leistungszustand zu erreichen.
  • Sie können sowohl in der Niederlage als auch bei einem Sieg lächeln: in der Niederlage, weil sie wissen, dass sie aus dieser Lehren ziehen und es das nächste Mal besser machen werden. Bei einem Sieg, weil sie bereits analysiert haben, was noch nicht ganz optimal war und wissen, dass sie noch nicht am Ende ihres ambitionierten Weges sind.
  • Nicht schwächere Gegner werden gesucht für einfache Siege und somit eine Steigerung des Selbstwertgefühls, sondern stärkere Widersacher für ein Kräftemessen auf höchstem Niveau. Nur so können wirklich grosse und wichtige Fortschritte erzielt werden.
  • Gute Athleten und Athletinnen sehnen sich nicht nach Siegen – sie verabscheuen Niederlagen!

Meine Webseite: www.svbasel.ch


FabianBuenkerFabian Bünker

Landestrainer GVNB, Diplom-Trainer, mehrfacher Deutscher Jugendmannschaftsmeister mit seinen Teams, PGA Golf-Profi, langjähriger Nationalspieler des Deutschen Golf Verbandes

Einen guten, also erfolgreichen Sportler zeichnet aus, dass er im Training unheimlich kritisch mit sich umgeht und auf kleinste Details achtet, um sich tagtäglich zu verbessern. Im Wettkampf dagegen gehen gute Sportler fehlerverzeihend und sehr locker mit sich um. Fehler sind Teil des Wettkampfes und werden danach analysiert.

Meine Webseite: www.fabianbuenker.de


MarkusEgglerMarkus Eggler

Curler, zweifacher Olympia-Bronzemedaillengwinner; Weltmeister plus 5 weitere WM- und EM-Medaillen; sechsfacher Schweizer Meister

In meiner 25-jährigen Spitzensportkarriere (1985-2010) durfte ich zahlreiche unvergessliche Erfolge feiern, musste aber auch viele bittere Niederlagen einstecken – das braucht viel Energie. Je älter ich wurde, desto klarer wurde mir, worauf es wirklich ankommt, damit man in der sich schnell ändernden Sportwelt immer an der Spitze mitspielen kann.

  • Freude am Sport
  • Gamblertyp
  • Toptraining voll fokussiert und konzentriert
  • Training nie ohne Zielsetzung (jedes Training war bei uns ein Wettkampf)
  • Glaube an sich selber und an den Erfolg
  • Glück akzeptieren und ‚Pech‘ sofort wegstecken (Glück kann man sich erarbeiten)
  • Positives Denken
  • Mentales Training mind. 30–40 % vom Trainingsaufwand
  • Aus Niederlagen die richtigen Schlüsse ziehen
  • Optimales Umfeld organisieren (Privat, Job und Sport)
  • Coaching nur durch die Fähigsten – keine Kompromisse eingehen
  • Offene Kommunikation (keine Tabus)
  • Freizeit/Freunde ausserhalb des Sports nicht vergessen
  • Lockerheit während dem Wettkampf zeigen
  • Fokussieren -> Erfolg von gestern ist zwar schön, ich kann mir aber davon in der Zukunft nichts kaufen (immer wieder neue Ziele setzen – ich kann und will besser werden)
  • Im Detail liegt die Wahrheit zum Erfolg (üben, üben, üben)
  • Grosse Ziele setzen und dazu stehen

Über allem aber stand und steht für mich immer die Freude an der Sache.

Meine Webseite: www.gantenbeinag.ch


CarlosLimaCarlos Lima

Handballer, Spanischer Meister, Deutscher Meister, dreifacher Schweizermeister, mehrfacher EM- und WM-Teilnehmer, Olympiateilnehmer, Vize-Europacupsieger und mehrfacher Champions-League-Teilnehmer

Die für mich wichtigsten Eigenschaften eines guten Sportlers teilen sich für mich in zwei Gebiete auf.

Zum einen wären da die „harten Fakten“, wie z.B. Disziplin, Durchhaltewillen, Eigenverantwortung und -initiative, Fleiss, Durchsetzungsvermögen usw. …
Alles offensichtliche bzw. augenfällige Eigenschaften, welche z.T. auch sogar messbar sind. Diese braucht der gute Sportler, um seine Ziele zu verwirklichen und zu erreichen.

Da sind in meinen Augen aber auch die „weichen Faktoren“, wie ein gewisses „Gespür“, eine gewisse Gabe, eine Situation richtig einzuschätzen und sofort intuitiv richtig zu reagieren. Dies kann sowohl in der Wettkampfsituation sein, aber auch z.B. im Umgang mit Verletzungen und/oder Sponsoren, Trainer, Mitspieler, Gegenspielern ….
Diese Eigenschaften machen in meinen Augen einen richtig guten Sportler aus. Diese sind es, welche auch später z.B. bei Führungspersönlichkeiten extrem gefragt sind!

Dieser gesunde Mix und dieses perfekte Zusammenspiel zwischen den harten und den weichen Faktoren zeichnen für mich einen sehr guten Sportler aus. Es sind also nicht immer nur die Erfolge und Titel …
Interessanterweise sind aber die meisten der absolut erfolgreichen Top-Sportler automatisch auch sehr stark in den weichen Faktoren.

Meine Webseite: www.carlos-lima.com


Thomas MangoldThomas Mangold

Blogger, Autor, Coach und Sportmentaltrainer

Für mich gibt es drei Dinge, die ein guter Athlet haben muss: Fleiß, Durchhaltevermögen und Konsequenz. Diese drei Komponenten sind für mich gleichermaßen für den Erfolg verantwortlich.

Talent alleine reicht heute schon lange nicht mehr, wer nicht den nötigen Fleiß aufbringt, wird (zumindest dauerhaft) nicht erfolgreich sein. Vor allem wenn man gerade erfolgreich ist, heißt es, weiter fleißig an sich zu arbeiten und nicht nachzulassen.

Durchhaltevermögen ist ebenfalls gefragt, denn keine Karrierekurve zeigt stets nur nach oben. Wer es nicht schafft, auch bei Misserfolgen am Ball zu bleiben, der verschwindet schneller von der Bildfläche, als er es für möglich gehalten hätte.

Konsequenz oder Zielstrebigkeit ist der dritte wichtige Faktor. Damit meine ich, dass man seiner Linie treu bleiben muss, auch wenn von außen Kritik oder Unverständnis kommt. Wenn man einen Weg eingeschlagen hat, dann soll man den so lange fortgehen, bis entweder dauerhaft der Erfolg ausbleibt oder man persönlich zu einer anderen Überzeugung kommt. Es ist also wichtig, sein Ziel nie aus den Augen zu verlieren und zielstrebig darauf hinzuarbeiten.

Meine Webseite: www.selbst-management.biz


 

HermannSchmidhauserHermann Schmidhauser

Emeritierter Diplompsychologe und Buchautor, erster Psychologe auf einer Bundesliga-Trainerbank, betreute als Mentalcoach den Schachvizeweltmeister, Olympiaschützen, Olympiareiter und heute noch Einzelsportler, Mannschaften, auch Musikcorps und Dirigenten.

Alle Hobby-Athleten und -Athletinnen sind gute Athleten, denn sie tun im Rahmen ihrer Möglichkeiten etwas für ihre Fitness, ihr seelisches Wohlbefinden und für die Gemeinschaft. Talentierte Spitzenathleten haben je nach Sportart und Wettkampfprofil 3 persönliche Eigenschaften, die sie auszeichnen:

  1. Schnell und genau, motorisch, in der Spielübersicht und Kreativtät. Talent kann gefördert, aber nicht antrainiert werden, ein Missverständnis, das oft Ärger gibt und zu Tränen führt. „Schnell und genau“ ist oft das Problem, wenn ein guter Verteidiger einem schnellen und genauen Weltklassestürmer gegenübersteht. Talent kann durch zu viel Pädagogik und Taktik in einen unbewussten Stress führen, der aber durch die Tagtraumtechnik deblockiert werden kann.
  2. Unter Druck kann er zusetzen, er wird besser, nicht nervöser, er verliert die Konzentration, die Spielfreude nicht, versteckt sich nicht, gibt im Kopf nicht auf und hat darum das Glück des Tüchtigen, der seinen Wettkampf mit „letzter Konsequenz“ (Ausdruck von Bernhard Russi) bestreitet. Der erfolgreiche Skirennfahrer Peter Müller machte oft Wettkampfpsychologie mit dem Ausspruch: „Ich kann noch zusetzen!“
  3. Er kann persönliche Bedürfnisse aufschieben (Marshmallow-Test). Das hat auch Folgen: Ein Stabhochspringer sagte mir, seine Freundin habe Schluss gemacht, weil er an Wettkampftagen keine Zeit für sie habe.

Meine Webseite: www.at-schmidhauser.ch


ValentinBelzValentin Belz

Laufexperte und Buchautor, Product Manager running.COACH

Sportartspezifisches Talent alleine reicht nicht, um sportliche Höchstleistungen zu vollbringen. Es braucht mehr als das. Sonst hätten wir eine deutlich höhere Leistungsdichte in vielen Sportarten.

Die wirklich guten Athleten zeigen einen grossen Willen, ein bestimmtes Ziel mit der nötigen Konsequenz zu verfolgen. Sie sind dazu bereit, auf vieles zu verzichten und stattdessen hart für ihr Ziel zu arbeiten. Die Härte weicht aber in ihrem Training und Wettkampf der nötigen Lockerheit, um unverkrampft ans Maximum zu gelangen.

Besonders erfolgreich sind jene, deren Triebfeder die Freude am ausgewählten Sport ist. Jene, die trainieren und an Wettkämpfen starten, weil sie es lieben.

Meine Webseite: www.runningcoach.ch


MarkusRyffelMarkus Ryffel

Olympia-Silbermedaillen-Gewinner Leichtathletik 5000 m Los Angeles 1984; Geschäftsführer Ryffel Running Event GmbH

Erfolgreiche Athleten erarbeiten sich Stufe um Stufe, bis sich die ersten Erfolge einstellen. Mit Beharrlichkeit, Ausdauer, Beständigkeit und Zähigkeit auf ein Ziel hinzuarbeiten, Rückschläge wegzustecken und das innere Feuer für die entsprechende Sportart brennen zu lassen, unterstützt die Athleten auf dem Weg, ihre Ziele zu erreichen.

Meine Webseiten: www.ryffelrunning.ch, www.runningcoach.ch


Christian BelzChristian Belz 

zweifacher Olympiateilnehmer, 18-facher Schweizer Meister, zweifacher Schweizerrekordhalter Leichtathletik

Leidenschaft – und Leidensbereitschaft. Robuste körperliche Konstitution – jahrelanges hartes aber verletzungsfreies Training als Grundlage des Erfolgs.

Feines Sensorium für den eigenen Körper – der Grat zwischen noch nicht genug Belastung einerseits, und Untererholung andererseits, ist sehr schmal.

Eiserner Wille – es gibt viele Hindernisse auf dem Weg zum Erfolg.

Blick für das Wesentliche und extreme Ergebnis-Orientiertheit – Fleiss allein genügt nicht, es muss sehr zielgerichtet trainiert werden; was nichts bringt muss weggelassen werden.

Mentaler Fokus – eine gewisse Akribie und die Konzentration aufs Wesentliche sind unabdingbar.

Grosses Selbstvertrauen – das Wissen um und das Zeigen von den eigenen Stärken. Cleverness und ambitionierte Gelassenheit.

Meine Webseiten: www.christianbelz.ch, www.runningcoach.ch


Viktor Röthlin

Marathonläufer, Europameister 2010, Vize-Europameister 2006, WM-Bronzemedaillengewinner 2007

Meiner Meinung nach zeichnen folgende Eigenschaften einen guten Athleten aus:

  1. Freude. Ohne absolute Freude für das, was man tut, kann man nicht langfristig erfolgreich sein.
  2. Leidenschaft. Leiden schafft, nur wer ab und zu leidet kann es bis zu seinem Ziel hin schaffen. Leidenschaft ist aber auch nötig, um den harten Weg bis hin zum Erfolg immer wieder von neuem zu gehen.
  3. Geduld. Gras wächst nicht schneller, wenn man anfängt, daran zu ziehen. Und so braucht es auch auf dem Weg zum guten Athleten sehr viel Geduld.
  4. Mut. Nur wer Mut hat neue Wege zu gehen, immer wieder Neues auszuprobieren, wird sein Ziel erreichen. Auch sollte man den Mut haben, immer wieder mal andere Personen miteinzubeziehen und neue, andere Ideen umzusetzen.
  5. Glück. Und schlussendlich braucht es auch Glück. Glück, dass man auf die richtige Menschen trifft, die richtigen Entscheidungen fällt und dass auch der Körper auf dem Weg zum guten Athleten mitspielt.

Meine Webseiten: www.vikmotion.ch, www.runningcoach.ch


AnjaKnabenhansAnja Knabenhans

Seit 2001 Sportjournalistin der NZZ/NZZ am Sonntag mit den Schwerpunkten Kunstturnen, Schwingen, Eishockey und Freizeitsport

Wie ich kürzlich in der Kolumne „Wort zum Sport“ schrieb, zeigt sich für mich die Grösse eines Sportlers besonders deutlich im Moment des Scheiterns. Wer dann ehrlich ist zu sich und anderen, beweist wahre Qualität.

Bei meiner Arbeit habe ich schon unzählige Ausreden gehört, weshalb es grad nicht geklappt hat – und oftmals sah man den Athleten an, dass sie das Gesagte selber nicht recht glauben. Auch Schuldzuweisungen gibt es öfters, Schiedsrichter, Platzwart, Petrus, Teamkollegen, Coach … irgendwer anders hat seinen Job angeblich nicht richtig gemacht. Diese Äusserungen wirken ebenfalls selten glaubwürdig.

Deshalb habe ich den höchsten Respekt vor denjenigen Sportlern, die einfach mal sagen, wie es ist: Ich habe heute meine Leistung nicht gebracht, Punkt.

Meine Webseite: move.blog.nzz.ch


JonasHillerJonas Hiller

Eishockey-Torhüter bei den Calgary Flames

Ein guter Athlet kennt seine Grenzen, ist aber auch immer wieder bereit, sich über seine Grenzen zu pushen, um diese auszuweiten. Er ist bereit zu Verzicht, weil er ein Ziel vor Augen hat. Er hat einen riesigen Durchaltewillen – und Rückschläge machen ihn stärker. Er achtet seine Mitmenschen und handelt mit Respekt.

Meine Webseite: www.jonashiller.com


LukasWeisskopfLukas Weisskopf

Zweimaliger Olympia-Arzt Vancouver 2010 und Sochi 2014 sowie Verbandsarzt Swiss Ice Hockey, Chief Medical Officer Swiss Curling und Verbandsarzt der Schweizer Handball-Nationalmannschaft der Männer

Grundsätzlich gibt es aus meiner Perspektive je nach Sportart verschiedene Eigenschaften, welche einen guten Athleten ausmachen – insbesondere sollte unterschieden werden zwischen Mannschaftssport und Individualsport. Generelle Eigenschaft bei beiden Gruppen ist sicherlich eine beharrliche Motivation, eine gute Selbsteinschätzung und gestärktes Selbstvertrauen sowie ein positiver Approach, auch bei grossen mentalen Belastungssituationen oder negativen Erlebnissen. Die Fähigkeit, aus Fehlern positive Schlüsse zu ziehen und auch Niederlagen zu akzeptieren und schnellstmöglich wieder aufzustehen, ist unabdingbar für ein persönliches und sportliches Weiterkommen des Athleten.

Bei Individualsportarten zeigt sich, dass der Lebenswandel bis ins kleinste Detail geplant werden muss und ein eigenes Umfeld aufgebaut werden sollte, welches die Voraussetzungen für eine erfolgreiche sportliche Karriere unterstützt.

Im Falle einer Mannschaftssportart ist das soziale Gefüge und das Einbringen der eigenen Persönlichkeit in ein Team von grosser Wichtigkeit und kann zum Erfolg der Gesamtleistung stark beitragen. Eine 100%ige Trainings- und Spieleinstellung auch hinsichtlich der Vorbildfunktion für die Mitspieler ist von grossem Vorteil und beflügelt die Individualleistung der Teamsportler, jeden Tag und in jedem Training seine optimale Leistung abzurufen und mit Freude und grosser Motivation kleine und grosse Ziele anzustreben und zu erreichen.

Meine Webseite: www.altius.ag


Ganz herzlichen Dank an die Experten, dass ihr euch die Zeit genommen habt, mir zu antworten!

Die verschiedenen Statements habe ich schon mehrfach gelesen. Sie sind für mich immer wieder inspirierend und zeigen vor allem eins:

Es gibt nicht die eine persönliche Eigenschaft, die im Sport den Unterschied macht. Es ist der „persönliche Mix“. Entscheidend ist, dass du deine Möglichkeiten nutzt und selber entscheidest, was gut für dich ist.

Deine Persönlichkeit kannst du entwickeln! Dieser Artikel soll dich auch zum Denken anregen. Damit du dir darüber im Klaren wirst, wer du bist, was du kannst und was deine Persönlichkeit ausmacht!

Es ist nicht wichtig, was andere haben. Denn andere gibt es schon genung! Mit deiner Persönlichkeit bist du einzigartig!

Nutze deine Möglichkeiten

Martin

PS: Ich bin übrigens der Meinung, dass jeder seinen eigenen Weg gehen sollte.

PPS: Und mit dem Unbewussten im Boot geht alles ein wenig einfacher.

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