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Wow, das war einfach nur geil und es lief alles wie von selbst!

Hast du dieses Gefühl auch schon einmal nach einer sportlichen Leistung erlebt?

  • Einer Leistung, bei der
  • alles wie von selbst und automatisch ging?
  • du ohne nachzudenken alles unter Kontrolle hattest?
  • du die Zeit völlig vergessen hast?
  • du einfach genossen hast?

Dann hast du Flow erlebt.

Ein Marathonläufer würde nach einem Flow-Erlebnis berichten, dass er sich über die ganze Strecke leicht gefühlt hat und ins Ziel geflogen ist. Ein Tennisspieler, dass es ihm keine Mühe bereitete, Bälle zu antizipieren, und der Golfer würde dir sagen, dass er die Bälle perfekt getroffen hat und alles machen konnte, was er wollte.

Flow und Top-Leistungen sind eng miteinander gekoppelt.

Den Flow fördern

In der Sportpsychologie ist man sich noch nicht einig, wie du Flow genau erzeugen kannst.

Es gibt jedoch einige Faktoren, mit denen du das Flow-Erleben fördern kannst:

  • Zielorientiert sein und agieren
  • Eine positive Einstellung und Motivation
  • Freude an deinem Sport und an dem, was du tust
  • Fokussiert auf die zu meisternde Aufgabe sein
  • Zuversicht, die angestrebte Aufgabe zu meistern
  • Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten
  • Eine gute körperliche Verfassung
  • Gute Rahmenbedingungen
  • Eine gute Vorbereitung
  • Eine mentale Strategie

Bei genauerer Betrachtung ist das jedoch kein Selbstläufer.

Das Phänomen Flow ist nur schwer messbar – vor allem kann man es nicht dann messen, wenn es passiert. Daran beissen sich die forschenden Sportpsychologen die Zähne aus. Es scheint so, als ob man Flow selber erleben muss.

Besonders interessant wird es, wenn Sportler über ihre Flow-Erfahrungen berichten.

High sein

Sportler äussern sich oft sehr ähnlich, wenn sie von ihren „Highs“ respektive ihren Flow-Erfahrungen erzählen.

Wenn ich im Flow bin, läuft alles automatisch und ich denke dabei an nichts Besonderes. Mein Kopf ist frei. Für unnötige und nebensächliche Informationen gibt es keinen Platz. Es fällt mir leicht, mich voll auf die Aufgabe zu konzentrieren, und ich lasse mich nicht ablenken. Ich habe die volle Kontrolle.

Flow verändert deinen Bewusstseinszustand

Flow ist ein Gefühl, das ich in meiner sportlichen Laufbahn x-mal erlebte und jedes Mal geflasht war, wenn es wieder so weit war. Auch heute erlebe und geniesse ich diesen Zustand immer wieder einmal und auch gerne. 🙂

Bin ich vielleicht ein ein Flow-Junkie?

Wo bist du high gewesen?

Ich bin mir sicher, dass du schon mehr als einmal „high“ gewesen bist.

Weil es schwierig ist, Flow zu messen, möchte ich eine „Feldstudie“ über Flow-Erfahrungen ins Leben rufen: im Rahmen einer Blogparade.

Denn jeder Sportler hat Flow schon einmal erlebt.

Wie ist es bei dir – erinnerst du dich an dein grösstes „High“? Das Flow-Erlebnis, das bei dir tiefe Spuren im Gehirn hinterlassen hat?

Dann berichte im Rahmen dieser Blogparade darüber!

Nimm teil an der Blogparade „Mein schönstes Flow-Erlebnis“

Jeder Sportler ist herzlich eingeladen, an der Blogparade Mein schönstes Flow-Erlebnis“ teilzunehmen.

Und … wenn ich kein Sportler bin?

Du hattest ein Flow-Erlebnis beim Klavierspielen oder in einem anderen Bereich, der nichts mit Sport zu tun hat? Natürlich ist auch dein Beitrag herzlich willkommen.

Wie kannst du daran teilnehmen?

1. Schritt: Veröffentliche einen Artikel zum Thema „Mein schönstes Flow-Erlebnis“ auf deinem Blog oder deiner Webseite. Wenn du keinen eigenen Blog hast, schickst du mir deinen Artikel in einem Word- oder Pages-Dokument per E-Mail und ich werde den Artikel auf einer eigens dafür eingerichteten Seite zur Verfügung stellen.

2. Schritt: Verlinke innerhalb deines Beitrags auf www.feigenwinter.com und gibt einen Hinweis auf die Blogparade „Mein schönstes Flow-Erlebnis“.

3. Schritt: Hinterlasse in diesem Artikel (Start Artikel) einen Kommentar, in dem du auf deinen Artikel verlinkst.

Die Blogparade läuft bist zum 30. September 2017. Du hast also gut zwei Monate Zeit, deinen Artikel zu veröffentlichen.

Jedes Flow-Erlebnis werde ich in diesem Artikel aufnehmen, damit daraus eine schöne Sammlung von Flow-Erlebnissen entsteht.

Deinen Artikel werde ich auch auf meinen Social-Media-Profilen posten.

Die Idee zu dieser Blogparade entstand durch ein Gespräch mit dem Sportpsychologen Hanspeter Gubelmann. Er schreibt regelmässig zu sportpsychologischen Themen auf dem Sportpsychologen-Blog www.die-sportpsychologen.ch.

Über mein schönstes Flow-Erlebnis werde ich nächste Woche berichten.

Und jetzt du!

Als Vorbereitung für deinen Artikel kannst du Folgendes tun:

Erinnere dich an deinen schönsten Wettkampf oder dein schönstes Trainingserlebnis, bei dem du Flow erlebt hast und richtig high gewesen bist.

Beschreibe so detailliert wie möglich, was du dabei wahrgenommen hast. Wie hat es sich angefühlt? Welche Gefühle und Gedanken hattest du dabei, die du mit diesem besonderen Flow-Erlebnis verbindest?

Und jetzt ran an die Tasten!

Ich bin sehr gespannt auf deinen Artikel und freue mich sehr, wenn du dabei bist!

Artikel in der Blogparade „Mein schönstes Flow-Erlebnis“

#1 Noch 400m … ist mein Beitrag zur Blogparade. Das war ein magischer Moment, als im am 29. März 1998 die Ziellinie überquerte.

#2 Kristina Sommer erinnert sich sehr gut an ihr schönes Flow-Erlebnis als sie früh morgens um 6 Uhr los rannte und die frische Luft durch ihre Lungen strömte: In „Mein schönstes Flow-Erlebnis“ erzählt sie dir, was daran so besonders war.

#3 Claudia give it a TRI. Das zählt bei ihr auch für das Flow erleben. Das „Runners High“ hat sie nicht erlebt. Das High hat sie einem anderen Umstand zu verdanken. Doch das erzählt sie dir gerne selber in ihrem Flow-Artikel.

Wir sind gespannt auf weitere Flow-Erlebnisse.

Nutze deine Möglichkeiten!

Martin

PS: Wenn du noch jemanden kennst, der über ein schönes Flow-Erlebnis berichten kann, dann leite die Einladung gerne weiter! Je grösser die Party, desto besser!

PPS: Ich bin übrigens der Meinung, dass mit mentaler Stärke alles ein wenig einfacher geht.

 

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