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… dachte ich, als ich meinen ersten Blogartikel bei Ivan Blatter gelesen habe.

Das war im Juli 2014.

Ich wurde schwanger. Bis mein Baby geboren wurde, dauerte es noch ganze neun Monate.

Gute Ideen habe ich immer wieder. Das Umsetzen dieser ist dann eine andere Geschichte. Manche Ideen trage ich so lange wie eine Elefantenkuh, bis sie geburtsreif sind. Manche verschwinden auch in den ewigen Jagdgründen.

Goethe hat das treffend formuliert:

Es ist nicht genug zu wissen, man muss es auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen, man muss es auch tun. – Johann Wolfgang von Goethe

Also, lasst es uns tun. 😉

Die Idee zu diesem Artikel entstand im Rahmen der Blogparade „Eine kleine Idee mit großer Wirkung“ von Jan Höpker.

Keinen Plan

Bei neuen Ideen habe ich selten einen (konkreten) Plan. Ich starte auf einer grünen Wiese. Laufe langsam vorwärts und beginne zu entdecken. Wenn mir etwas gefällt, dann bleibe ich stehen und schaue mir das genauer an. Manchmal gehe ich auch ein ganzes Wegstück zurück. Das kann sich gut und gerne ein paar Mal wiederholen.

Bevor ich einen Plan entwickeln kann, muss ich mich schlau machen und Ideen sammeln und damit schwanger gehen.

Hoffnungslos überfordert

Ich wollte also einen Blog starten. Nach einer ganzen Weile habe ich viele Informationen zusammengetragen, unterschiedliche Blogs gelesen und mich informiert.

Je mehr Informationen ich aufsaugte, desto grösser wurde das Fragezeichen. Ich stand auf einmal vor einem Berg, den ich nicht bewältigen konnte. Zu viele Informationen und Fragezeichen haben sich angesammelt.

Mir fehlte Wissen und ich hatte Angst vor dem Schreiben.

Ich sass fest, kam nicht mehr weiter und ich brauchte Unterstützung.

Hilfe holen

Hilfe fand ich in Form von einem Online-Training und in der Person von Markus Cerenak. Ich beanspruchte bei ihm eine Coachingsession, in der er mir das ABC des Bloggens näherbrachte.

Das war im November 2014.

Ich machte mich ans Werk und lernte. Damit ich ein wenig Schreibroutine bekam, habe ich täglich 500 Wörter geschrieben.

Mit jedem Wort bekam ich mehr Sicherheit. Und dennoch waren sie da …

Meine Zweifel

  • Kann ich gut genug schreiben?
  • Interessiert das überhaupt jemanden?
  • Was passiert, wenn ich „verrissen“ werde?
  • Schaffe ich es, regelmässig zu schreiben?
  • Was mache ich, wenn mir die Themen ausgehen?
  • Was, wenn ich es mit der Technik nicht auf die Reihe bekomme?
  • Wie funktioniert das mit dem Vermarkten über Social Media?
  • Etc.
  • Etc.

Viele Fragen, keine Antworten. 😉

Du kennst das bestimmt, wenn du etwas Neues in Angriff nimmst, oder?

Obwohl …

Es gibt unterschiedliche Typen und Ansätze. Die einen kommen sofort ins Handeln. Sie setzen sofort um und korrigieren hinterher. Andere (zu denen ich auch gehöre) machen sich zuerst Gedanken, prüfen Optionen und setzen dann um.

Zu welchen gehörst du?

Das Startdatum

Damit es vorwärts geht, habe ich das Startdatum auf Ende März 2015 gelegt.

Bis zu diesem Zeitpunkt musste alles erledigt sein.

Von der Strategie über das Blogdesign und die Technik bis zu den ersten Artikeln und einem Redaktionsplan (wann welcher Artikel zu welchem Thema veröffentlicht wird) musste bis zu diesem Zeitpunkt alles erledigt sein.

Die Spannung und die Nervosität nahmen bei mir mit jedem Tag zu.

Ich fühlte mich wie bei der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele. Je näher der Tag X kam, desto grösser wurde die Spannung und die Freude auf das Ereignis.

Dann war es so weit.

Am 28. März 2015 erblickte mein Blog um 6:00 Uhr das Licht der Welt. Das Baby war geboren.

Jetzt begann das bange Warten auf die Reaktionen. Wird das Baby gefallen?

Kleine Idee – grosse Wirkung

Die Wirkung hat mich überrascht. Mit diesen Reaktionen hätte ich nicht gerechnet. Auch wenn ich insgeheim hoffte, dass dies passieren wird.

Waren meine Zweifel umsonst?

Du hast einen wunderbar leichten Schreibstil. Als ich Deine Worte las, dachte ich: Endlich mal einer, der nicht laut ist, auf die Pauke haut, sondern sanft seine Worte gleiten lässt….. Hört sich sicherlich seltsam an, aber als Psycho nerven mich diese Chaka-Seiten, die einem alles versprechen und an Maniker erinnern. – Brigitte, Psychologin

Jetzt habe ich schon so manchen Deiner Beiträge gelesen und heute ist es nun so weit. Dir sei ein fettes Dankeschön gesagt. Ich mag die Art, wie Du schreibst, und ich freue mich immer auf neue Artikel von Dir. – Doris, Newsletter-Abonnentin

Ich möchte Dir für Deine Arbeit danken!!! Dein Schreibstil gefällt mir und Du bringst die Sachen gut auf den Punkt. Deine Texte regen meine Gedanken an und Du bringst mich dazu, Sachen genauer zu betrachten! – Christine, Newsletter-Abonnentin

Herzlichen Dank für deine immer interessanten Themen und Beispiele. Ich kann immer etwas davon für meine Trainertätigkeit verwenden. René, Trainer und Newsletter-Abonnent

Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, du hast diesen Artikel speziell für mich geschrieben. – Robert, Leichtathlet und Newsletter-Abonnent

Toller Artikel! Als Mutter eines Leistungssportlers finde ich mich da durchaus wieder … auch wenn ich mir natürlich einbilde, nicht so eine nervige Glucke zu sein. – Christine, Athleten-Mama und Newsletter-Abonnentin

Es ist schon sehr erstaunlich, wie Du Woche für Woche solch gute Artikel produzierst, langsam werde ich süchtig danach. Zwar deckst Du oft auf, was ich erfolgreich verdränge 😉, aber Du zeigst auch immer gleich Lösungen dafür auf. – Elke, Bloggerin

Es macht richtigen Spass, deinen Blog zu lesen, es liest sich so leicht und locker. Mach weiter so! Bin schon neugierig auf den Online-Kurs. Ich habe schon sehr viel von deinem Wissen profitieren können. Tausend Dank! – Colette, Athletin und Newsletter-Abonnentin

Die Rückmeldungen, die ich immer wieder bekomme, und die Zusammenarbeit mit den Athletinnen und Athleten motivieren mich sehr, diesen Weg weiter zu gehen.

Ich freue mich sehr, dass mein Blog gerne gelesen wird und dass Athleten, Trainer, Eltern und auch Business-Ahleten davon profitieren und meine Unterstützung in Anspruch nehmen.

Wie geht es weiter?

Natürlich stellte ich mir auch die Frage, wie es weitergehen soll. Denn ich verstehe auch nach knapp zwei Jahren Bloggen vieles noch nicht. Ich lerne laufend dazu. Auch durch deine Hilfe und dein Feedback.

Damit ich dir auch in Zukunft einen Mehrwert liefern kann, ist mir deine Meinung wichtig.

Nimm dir doch 10’ Zeit und nimm an meiner Umfrage teil.
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Als kleines Dankeschön für deine Teilnahme verlose ich drei attraktive Preise:

Natürlich kannst du die Befragung auch anonym durchführen.

Fazit

Kleine Ideen haben manchmal eine grosse Wirkung.

„Das will ich auch“, hat mir meinen eigenen Blog beschert.

Durch die Schreibarbeit und die persönlichen Coachings, die sich daraus ergaben, konnte ich viele Athleten unterstützen. Und ich habe Unterstützung bekommen, damit ich meine Idee verwirklichen kann.

Dafür bedanke ich mich herzlich bei allen, die das möglich gemacht haben. Einige unterstützen mich heute noch.

Sei es durch das regelmässige Zeichnen von Bildern, Lektorieren, das Teilen meiner Artikel in Social Media, durchs Weiterempfehlen, durch die Unterstützung bei technischen Problemen oder wenn ich wieder einmal alles in Frage stelle, ein Motivationstief durchlaufe etc.

Vielen lieben Dank für die Unterstützung!!

Wann hat bei dir eine kleine Idee eine grosse Wirkung gehabt?

Ich freue mich, wenn du mir deine Idee als Kommentar hinterlässt.

Nutze deine Möglichkeiten!

Martin

PS: Ich bin übrigens der Meinung, dass mit dem Unbewussten im Boot alles ein wenig eifacher geht.